Zitiert: Disruption in der Stahlindustrie

Wir haben dreierlei gemacht: Zunächst wurde der Umbruch ausgelagert in unser Innovation Lab „kloeckner.i“ in Berlin. Das war der Durchbruch. Disruption geht nur außerhalb der Konzernstrukturen und in kreativer Umgebung. Denn zum damaligen Zeitpunkt gab es die „Digital Natives“, mit denen wir die Stahlindustrie angreifen wollten, gar nicht in Duisburg. Zweitens die hierarchiefreie Kommunikation. Und drittens die Digital Academy, um alle Mitarbeiter durch den Wandel mitzunehmen.

Gisbert Rühl, sueddeutsche.de, 03.05.2021 (online)

Klick-Tipp: Machtkampf versus Kuschelkurs Kandidatenkür in den Medien

Unterschiedlicher konnte die Kür kaum laufen: Auf der einen Seite gehen die Spitzen von CDU und CSU in eine Konfrontation auf offener Bühne – und nominieren dann Armin Laschet. Auf der anderen Seite einigen sich die Grünen hinter verschlossenen Türen und präsentieren anschließend Annalena Baerbock in trauter Einigkeit als Kanzlerkandidatin. ZAPP spricht mit Hauptstadtjournalistinnen und -journalisten über den medialen Blick auf die politischen Entscheidungsprozesse.

Zapp, 21.04.2021 (online)

Litigation-PR: Justitia hört ziemlich gut

Dieter Wedel, Christoph Metzelder, Sebastian Edathy: Eine neue PR-Branche berät Prominente, die vor Gericht stehen. Ihr Ziel: Manipulation. …. 2018 hat der Mainzer Medienforscher Mathias Kepplinger 580 Richter und Staatsanwälte befragt. Das Ergebnis: 50 Prozent erklärten, vor allem der Angeklagte werde stark…

Zitiert: Auch in Deutschland zu hohe Medienkonzentration

Rund 70 Prozent der Demokratieanforderungen erfüllen Deutschland, die Niederlande und Kanada. … Ein weiteres, „seit Jahren bekanntes, und weiterhin ungelöstes Problem“ stelle der hohe und weiter wachsende Grad an Medienkonzentration dar. Kein einziges Land weise einen Konzentrationsgrad unter CR 0,4 (Concentration Ratio) auf, was einem wettbewerblichen Normalzustand entspreche

Horizont.at, 16.04.2021 (online)