Der ARD-Vorsitzende und NDR-Intendant Lutz Marmor spricht laut horizont.net sich deutlich gegen ein Werbe-Aus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus. „Werbung hält die Beitragszahlung in Grenzen“, argumentiert er am Dienstag zum Auftakt des Deutschen Medienkongresses in Frankfurt.
Ein so niedrig dosiertes Maß an Werbung, wie es ARD und ZDF ausstrahlen, sei in einer Marktwirtschaft vertretbar. Dies sieht Verfassungsrechtler Paul Kirchhof anders. Zur Jahrestagung des Instituts für Rundfunkrecht an der Kölner Universität im Jahr 2011 warnte er davor, „dass Werbetreibende immer auch Einfluss auf das Programmumfeld hätten“ und sagte wörtlich: „Wer zahlt, schafft an“. Deshalb solle der Gesetzgeber die Werbefreiheit von ARD und ZDF im Rundfunkstaatsvertrag festschreiben. Weiterlesen
Was ist eigentlich aus den erfolgreich finanzierten Projekten des Jahres 2013 geworden? Was können Journalisten von der Schwarmfinanzierung erwarten? Dauerhafte Geschäftsmodelle oder vor allem PR in eigener Sache? Der journalist hat bei fünf erfolgreichen Crowdfundern nachgefragt.
„Wie steht es um die Qualität bei den großen österreichischen Medien? Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) will dieser Frage in diesem Jahr nach strengen wissenschaftlichen Richtlinien nachgehen“, meldet medienschwarm.at
Dafür steht den Wissenschaftlern ein Budget in Höhe von… Weiterlesen
Die ARD wolle in diesem Jahr 138 neue Filme abends um 20.15 Uhr als Erstausstrahlung bringen, sagte Programmdirektor Volker Herres am Dienstagabend in Hamburg. Laut derwesten.de erklärte ARD-Fernsehfilmkoordinatorin Verena Kulenkampff, dass ARD und ZDF insgesamt 500 Millionen Euro pro… Weiterlesen
Es wurden die 500 erfolgreichsten Filme aus den Jahren 2007 bis 2012 untersucht. Auf der Leinwand sind nur 30 Prozent der sprechenden Figuren Frauen. 25 Prozent der Frauen in den 500 untersuchten Filmen ziehen sich früher oder später aus, aber nur zehn Prozent der Männer.
25 Prozent der Produzenten sind weiblich, neun Prozent der untersuchten Filme wurden von Frauen inszeniert. 15 Prozent der Drehbücher kamen von Frauen. Ungefähr ein Drittel der Frauenrollen erforderte „sexy Outfits“, Nacktszenen mit weiblichen Teenagern stiegen von 2007 bis 2012 um 32 Prozent. Festzustellen war: Es sind deutlich mehr weibliche Charaktere zu sehen, sobald eine Frau Regie führt oder das Drehbuch geschrieben hat. Weiterlesen