„Wie ist der Begriff „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ in Zukunft zu definieren? Soll er wirklich bei Radio und Fernsehen und ein paar sendungsbegleitenden Inhalten enden? Und wie bekommt man es hin, im Zeitalter des andauernden Newsstreams Menschen mit den relevanten Dingen zu… Weiterlesen
Um einige ARD-Radios tobt seit einiger Zeit eine Schlagerdebatte. Die Sender wollen ihre Zuhörerschaft verjüngen, behaupten, damit moderner zu werden. Die Folge: Schlager werden aus der „Rotation“ genommen, da sie angeblich viele Nicht-Schlager-Fans zum Abschalten bewegen, während die Schlager-Fans mangels Alternative das Programm weiter hören. Für sie gibt es in den Programmen zumeist nur noch wöchentlich eine Schlagerparade am Abend. Dagegen wehren sich Hörerinnen und Hörer (so z.B. gegenüber NDR Radio MV, MDR Radio Sachsen-Anhalt, MDR Radio Thüringen). Weiterlesen
Laut ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz dokumentiert der Bericht „den öffentlich-rechtlichen Mehrwert der ORF-Programme für den Einzelnen und die Gesellschaft, ihre nationale und internationale Dimension und die Rolle des ORF als Unternehmen“.
Um die Medienzukunft geht es in einer weiteren Studie,… Weiterlesen
„Die mittelmäßigen „Radio-Tatorte“, die in allen Landesrundfunkanstalten wiederholt werden müssen, wie auch das senderübergreifende „ARD-Radiofeature“ sind massive Anschläge auf den Rundfunkföderalismus, der die einzigartige Vielfalt der radiophonen Formen in Deutschland erst ermöglicht hat. Von der unter dem vorsätzlich irreführenden Titel „Radiofestival“ genannten abendlichen Gleichschaltung der Kulturwellen im Sommer gar nicht zu reden. Und der Intendant des Saarländischen Rundfunks, der Anstalt, in der das Neue Hörspiel – mit großem N – erfunden wurde, hat sich Anfang letzten Jahres in der Ankündigung der Zusammenarbeit mit dem Hörspiel des Deutschlandfunks gefreut, dass er dadurch „kostenintensive Investitionen in Technik [und, so wäre zu ergänzen, in Personal; JM] vermeiden“ könne. „8 Milliarden. Zwangsgebühr. Kleist.“ Weiterlesen
„Die beiden Rechnungshöfe haben dem Landtagsbericht zufolge vorgeschlagen, die Kosten für künftige Drei-Stufen-Tests zu reduzieren oder zu begrenzen. Den Hinweisen des Thüringer Rechnungshofs und des Rechnungshofs von Rheinland-Pfalz hat sich nun der Landtag in Stuttgart angeschlossen und die baden-württembergische Regierung zum Handeln aufgefordert.“ Dies berichtet Volker Nünning in der Medienkorrespondenz (8/2015). Grundlage des Berichts war eine Prüfung der Dreistufentests für die Telemedienangebote des Kinderkanals. Diese fanden in der Verantwortung des MDR-Rundfunkrates statt. „Die beiden Rechnungshöfe stellten fest, dass sich die Kosten für die Drei-Stufen-Tests beim Kinderkanal auf über 767.000 Euro beliefen. In diesem Betrag seien noch nicht Gemeinkosten (etwa Miete) und auch nicht direkt zurechenbare Personalausgaben berücksichtigt. … Insbesondere die Kosten für die Gutachten zu den marktlichen Auswirkungen, speziell die Gutachten zu kleineren Telemedien-Angeboten wie Kika-Text oder Kika plus, hätten die Rechnungshöfe moniert.“ Weiterlesen