ARD

ARD: Die Spanne zwischen Darstellung und Wirklichkeit

Das Handelsblatt hat dem ARD-Vorsitzenden und NDR-Intendanten Lutz Marmor einen Gastkommentar zugestanden.Dieser wurde am 7. Juli veröffentlicht. Darin führt er unter anderem aus:

 

„Zu unserem Auftrag gehören aber auch Unterhaltung und Sport. Wenn mehr als 25 Millionen Menschen vorm Fernseher sitzen und in diesen Tagen abends das Erste oder das ZDF einschalten, stimmen sie mit der Fernbedienung ab: für frei empfangbaren Fußball. Wir wissen: Einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wie es ihn in Deutschland gibt, muss man sich leisten wollen. Und wir müssen Tag für Tag beweisen, dass es sich lohnt.“

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WDR-Produzentenbericht 2013

Im Jahr 2013 wurden Produktionsaufträge in Höhe von 113 Mio Euro vergeben. Rund 74 Mio Euro und damit zwei Drittel der Gesamtaufträge erhielten 2013 TV-Produzenten mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, meldet die Funkkorrespondenz (26/2014).

 

Der ausführliche WDR-Produzentenbericht ist hier zu finden.

Dokumentiert: ZDF zur Frage der Produzentenvergütung für Mediathekennutzung

Promedia fragte in einem Interview mit Peter Weber vom ZDF, inwieweit die Produzenten für die Einstellung ihrer Programme in die Mediathek eine zusätzliche Vergütung erhalten.

Darauf antwortete der ZDF-Justitiar:

„Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten des Zuschauers in der konvergenten digitalen Welt, in der Inhalte zu Zeiten der Wahl des Zuschauers verfügbar sein müssen, hat der Gesetzgeber auch den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Erfüllung verfassungsrechtlicher Vorgaben auf Telemedien erweitert. Weiterlesen

Wie Jugend Medien nutzt: Ulrich Wilhelm versus Volker Herres

Ulrich Wilhelm begründet die Entscheidung, für das Jugendprogramm des BR UKW-Frequenzen zu nutzen, folgendermaßen: „Jugendliche hören noch immer sehr viel UKW-Radio, während die Fernsehnutzung deutlich zurückgegangen ist. Ohne Verbreitung auf UKW werden wir für Puls nie die erforderliche Grundbekanntheit schaffen.… Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)