„Die mittelmäßigen „Radio-Tatorte“, die in allen Landesrundfunkanstalten wiederholt werden müssen, wie auch das senderübergreifende „ARD-Radiofeature“ sind massive Anschläge auf den Rundfunkföderalismus, der die einzigartige Vielfalt der radiophonen Formen in Deutschland erst ermöglicht hat. Von der unter dem vorsätzlich irreführenden Titel „Radiofestival“ genannten abendlichen Gleichschaltung der Kulturwellen im Sommer gar nicht zu reden. Und der Intendant des Saarländischen Rundfunks, der Anstalt, in der das Neue Hörspiel – mit großem N – erfunden wurde, hat sich Anfang letzten Jahres in der Ankündigung der Zusammenarbeit mit dem Hörspiel des Deutschlandfunks gefreut, dass er dadurch „kostenintensive Investitionen in Technik [und, so wäre zu ergänzen, in Personal; JM] vermeiden“ könne. „8 Milliarden. Zwangsgebühr. Kleist.“ Weiterlesen Dokumentiert: Formaler und ästhetischer Reichtum der Gattung Hörspiel ist bedroht
ORF legt Public Value Bericht 2014/15 vor
Laut ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz dokumentiert der Bericht „den öffentlich-rechtlichen Mehrwert der ORF-Programme für den Einzelnen und die Gesellschaft, ihre nationale und internationale Dimension und die Rolle des ORF als Unternehmen“. Um die Medienzukunft geht es in einer weiteren Studie, die ORF…
