Zitiert: „Die Empfehlung der KEF werden wir respektieren“

Beim Publikum habe das ZDF mit einem Marktanteil von gut 13 Prozent die „Nase klar vorn“. In vielen Programmbereichen setze sein Sender Standards und bekomme dafür viele Preise. Thomas Bellut betont aber auch, dass der KEF-Vorschlag für einen Rundfunkbeitrag ab 2021 von 18,36 Euro Konsequenzen für das Programm haben werde: „Wir haben gelernt, sparsam zu wirtschaften und werden das weiter tun.“ Das ZDF werde aber die Empfehlung der KEF respektieren, betont der ZDF-Intendant.

Thomas Bellut, medienpolitik.net, 19.12.2019 (online)

Zitiert: Eine Frage des Gehalts

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat sich mit den Gehältern der Sender beschäftigt. Zwischen 3681 und 10405 Euro verdienen Redakteure monatlich in der ARD. Wieso zahlen Öffentlich-Rechtliche so unterschiedlich? …. Beim internen Vergleich liegen fünf Sender oberhalb des Durchschnitts, nämlich ZDF, BR, HR, SR – und besonders der WDR. Bei dem stellten die Gutachter „ein deutlich erhöhtes Gesamtvergütungsniveau“ fest.

Elisa Britzelmeier, sueddeutsche.de, 19.12.2019 (online)

Zitiert: Was würden Sie im Kino-/Film-/TV-Markt ändern?

Das Verhältnis von Kreativität zu Kapital: 50:50.

Kein Widerspruch dazu: Stärkung der Produzenten und ihrer Möglichkeit, eigenfinanzierte Filme herzustellen.

Förderung: Trennung von TV- und Kinoförderung, auch im institutionellen Bereich und in der Besetzung von Gremien.

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dort zuallererst im Dokumentarfilmbereich: WIRKLICH ANGEMESSENE HONORARE, keine Prekariatslöhne. Angesichts von mehr als acht Milliarden Euro Gebührenaufkommen fürs öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ist diese Forderung mehr als recht und billig.

Dominik Wessely, BLICKPUNKT:FILM 47/2019, S. 76

Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent – wie die KEF rechnet

Anmeldung der Sender für 2021 bis 2024:              3.035 Mio. Euro Feststellung der KEF für 2021 bis 2024:                 1.522 Mio. Euro Kürzungen beim Aufwand:                                        723 Mio. Euro Ertrags-Zuschätzung beim Rundfunkbeitrag:             536 Mio. Euro Ertrags-Zuschätzung bei den Werbeerträgen:              47 Mio. Euro Zuschätzung bei den…

Zitiert: Zahl der vom Rundfunkbeitrag Befreiten stieg von 2017 auf 2018 um über 310.000

Die Zahl der vom Rundfunkbeitrag befreiten Personen ist von 2.757.567 (in 2017) auf 3.069.408 (in 2018) – also um über 310.000 – gestiegen. (Siehe aktueller Bericht des Beitragsservice, S. 24, online)

Dies bedeutet Ausfälle von zusätzlich 65 Mio. Euro. Insgesamt gehen so 644 Mio. Euro „verloren“. Umgerechnet in den Rundfunkbeitrag sind dies 1,43 Euro im Monat.