Zitiert: funk – Kapitulation statt Politik

Man sieht dies sehr schön am Projekt „funk“, dem „jungen Angebot“ von ARD und ZDF, das von Beginn an als Zulieferer für Facebook und andere konzipiert wurde. Die Plattformen danken herzlich für so viel kostenlose Zuträgerschaft. Von einer Selbstbehauptung der öffentlich-rechtlichen Einrichtungen keine Spur. Selbst wenn man noch einmal die Gespräche von Günter Gaus sehen will oder alte „Tatorte“ mit Kommissar Trimmel, schaut man in der ARD-Mediathek in die Röhre, wird bei Youtube aber bestens bedient.

Diese digitale Selbstverzwergung wird auch an der geplanten Einrichtung einer ARD-Kulturplattform deutlich.

Bernd Gäbler, tagesspiegel.de, 25.07.2020 (online)

Zitiert: KEF-Anmeldung: nachher ist alles gegenseitig deckungsfähig

Der festgestellte Finanzbedarf stellt quasi schon jetzt das Budget für eine Periode dar. Die Unterscheidung der verschiedenen Aufwandsbereiche dient lediglich der Zuordnung von Kosten. Die Aufwandsarten sind jedoch gegenseitig deckungsfähig. Einer Flexibilisierung des Auftrags stünde also nichts im Wege. Ob das zur…

Zitiert: Erst deutsche, dann europäische Mediathek

Die Idee einer europäischen Mediathek ist begrüßenswert. Aber vorher sollte man auf dem eigenen Terrain anfangen und eine entsprechende Plattform ermöglichen. Das französische Institut National de l’Audiovisuel (INA), wo die Bürger fast alle Sendungen umsonst sehen können, die im französischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen jemals produziert wurden, gibt es zum Beispiel seit etwa 50 Jahren. Das ist auch eine enorme zeithistorische Quelle.

Lutz Hachmeister, medienkorrespondenz.de, 07.07.2020 (online)

Zitiert: Hilflose Rufe nach Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Es bringt nichts, immer wieder hilflos zu fordern, ‘Reformiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk’, wenn diese Appelle zu gar keinen signifikanten Reformen führen. …. Damit Bewegung in das Spiel kommt, wäre es eine Aufgabe der Politik, handlungsfähige Ansprechpartner auf einer vernünftigen Ebene zu benennen,…

Zitiert: Programmprofile von ARD und ZDF 2019

Vier aktuelle Daten zur Programmstruktur in der Prime Time (18 – 24 Uhr).

Das ERSTE bietet 5,6% Reportagen und Dokumentation sowie 5,3% Programmpromotion und Werbung 5,3%.

Das ZWEITE biete 8,8% Reportagen und Dokumentationen sowie 6,9% Programmpromotion und Werbung: 6,9%.

Torsten Maurer/Anne Beier/Hans-Jürgen Weiß: Programmprofile von Das Erste, ZDF, RTL, VOX, Sat.1 und ProSieben. Ergebnisse der ARD/ZDF-Programmanalyse 2019. Media Perspektiven 5/2020 (online)